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DIe
verschiedene Behandlungsmethoden |
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Das Prinzip der Haartransplantation
oder Haarverpflanzung basiert auf der
Tatsache, dass Haare aus dem Hinterkopf-
und Seitenbereich auf andere haarlose
Bereiche umverteilt werden. Diese Haare
bzw. Haarwurzelgruppen haben eine andere
genetische Disposition und bleiben in
der Regel lebenslang erhalten.
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Follicular Unit Transplantation (FUT):
Die Verpflanzung von Haarwurzelgruppen,
sogenannten follikulären Einheiten
(FU), als kleinste natürliche Einheit
ist heutzutage die Methode der Wahl
und allen anderen Techniken bei weitem
überlegen.
Bei einer "Follicular Unit Transplantation"
werden nur einzelne Haarwurzeln benutzt.
Diese Haarwurzeln wachsen nicht gleichmäßig
verteilt, sondern in kleinen Grüppchen,
den so genannten "follikulären
Einheiten", die jeweils eine, zwei
oder drei Haarwurzeln enthalten. Diese
kleinen Haarbälge enthalten die
genetische Information für ein
lebenslanges Wachstum, auch nach der
Umverteilung.
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| Die
Haarwurzelgruppen in Großaufnahme |
Follikulären
Einheiten mit 1,2 und 3 Haaren |
In der ersten Phase der Behandlung (Follicular
Unit Transplantation) werden diese am
Hinterkopf entnommen.
Hierfür gibt es zwei verschiedene
Techniken:
Hautstreifenentnahme oder FUS-Technik:
Die Follikulären Einheiten werden
durch die Entnahme eines schmalen Streifen
am Hinterkopf gewonnen. Mittels einer
speziellen Schneidetechnik (Trichoclosing)
und einer speziellen Nahttechnik verbleibt
in der Regel eine feine strichförmige
Narbe die vom Haupthaar überdeckt
wird. In der ersten Phase der FUS-Methode
wird - vollkommen schmerzlos - ein schmaler
Streifen der Haut entfernt, in dem sich
äußerst dicht wachsende Haarwurzeln
befinden. Diese Haarwurzeln wachsen
nicht gleichmäßig verteilt,
sondern in kleinen Grüppchen, den
so genannten "follikulären
Einheiten", die jeweils eine, zwei
oder drei Haarwurzeln enthalten. Um
die richtige Menge Haarfollikel für
ein optimales Ergebnis im Aufnahmebereich
zu erhalten, wird die Größe
des zu entfernenden Hautstreifens vor
der Behandlung vom Haarchirurgen festgelegt.
Der Hautstreifen mit Haarfollikeln wird
mittels der "Einzelstreifentechnik"
(Single Strip Harvesting) entfernt.
Der Haarchirurg entfernt mit Hilfe eines
Skalpells einen Hautstreifen am Hinterkopf.
Um die Transplantate während der
Vorbereitung so wenig wie möglich
zu beschädigen, wird der Hautstreifen
im Ganzen entfernt. Ein wichtiger Vorteil
dieser Technik ist die Möglichkeit,
so auch kleine Zonen mit einer maximalen
Dichte transplantieren zu können.
Die Wunde wird mit einem sehr feinen
Heftfaden wieder zugenäht, so dass
lediglich eine schmale linienförmige
Narbe zurückbleibt, die von den
übrigen Haaren des Spendebereichs
vollständig bedeckt wird.In einer
zweiten Phase wird in unserer Praxisklinik
der entnommene Hautstreifen stereomikroskopisch
in 1500 - 5000 kleine "Grafts"
präpariert, die jeweils eine "follikuläre
Einheit" enthalten ("Follicular
Unit Grafts"). Unter günstigen
Bedingungen kann das mehr als 8500 Haare
in einer einzigen Behandlung ergeben.
Die dritte Phase beinhaltet das Einsetzen
der "Grafts" oder Transplantate,
was ebenfalls unter einer lokalen Betäubung
geschieht. Dabei wird die kahle(nde)
Kopfhaut mittels mikrochirurgischer
Instrumente mit winzigen "Empfangskanälchen"
oder Löchlein versehen, in denen
anschließend die "Grafts"
mit äußerster Präzision
platziert werden. Natürlichkeit
und Haardichte sollten dabei optimal
mit den Proportionen von Gesicht und
Haaransatz harmonieren.
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| Entnahmebereich
nach der Hautnaht |
Das
Haupthaar überdeckt den Entnahmebereich |
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| Entnahmebereich
nach 1 Woche |
Entnahmebereich
nach 2 Wochen |
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| Entnahmebereich
nach 6 Monaten |
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Haarfollikelextraktion oder FUE-Technik:
Die FUE-Methode oder die " Follicular
Unit Extraction " (auch FOX- oder
FIT-Methode genannt) ist die neueste
Entnahme Methode, die zum ersten Mal
im Jahr 2003 während des Kongresses
der Internationale Gesellschaft der
Haarchirurgen in New York vorgestellt
wurde. Hierbei werden die zu verpflanzenden
Transplantate (FU´s) durch eine
spezielle mikrochirurgische Hohlnadel
(Durchmesser 0,7 bis 1,0mm) einzeln
entnommen. Diese sehr präzise und
gleichzeitig hochgradig zeitintensive
Technik erlaubt eine narbenfreie Entnahme
der Haarwurzelgruppen. Eine stereomikroskopische
Kontrolle erfolgt hier ebenso. Der große
Vorteil der FUE-Methode besteht darin,
dass Spendematerial ohne Hauschnitte
oder Klammern gewonnen wird. Dadurch
wird die umliegende Haut nicht beschädigt.
Der einzige Nachteil dieser Technik
beruht auf der Tatsache, dass man pro
Behandlungstag nur eine eingeschränkte
Anzahl follikulärer Einheiten entnehmen
kann, da es sich um eine sehr arbeitsaufwendige
Prozedur handelt. Nichtsdestotrotz sind
wir in der Lage pro Behandlung durchschnittlich
600 bis 2000 Haarfollikel zu transplantieren.
Das bedeutet, dass in manchen Fällen
mehrere Behandlungen erforderlich sind,
um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
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| vor
der Behandlung |
nach
der Behandlung |
1
Tag nach der Behandlung in Großaufnahme
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| Die
Transplantate werden mikroskopisch
vorbereitet
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"Dense-packing" und "mega-session":
Unter Haardichte verstehen wir die Anzahl
follikulärer Einheiten pro cm²
auf der Kopfhaut. Es ist für den
Patienten sehr wichtig zu wissen, was
"normale" Haardichte heißt
und welcher Prozentsatz erforderlich
ist um ein ästhetisch ansprechendes
Endergebnis zu erhalten. Unter Haardichte
verstehen wir die Anzahl follikulärer
Einheiten pro cm² auf der Kopfhaut.
Die durchschnittliche natürliche
Haardichte eines gesunden Haarwuchses
variiert zwischen 90 und 110 follikulären
Einheiten pro cm². Bei Menschen,
die mit Alopecia androgenetica konfrontiert
werden, sinkt die durchschnittliche
Haardichte pro cm² oft drastisch.
Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt
sich die logische Konsequenz, dass der
Erfolg und die Qualität einer Haartransplantation
zum großen Teil von der Anzahl
der transplantierten Haare bestimmt.
Je mehr Transplantate zur Verfügung
stehen umso natürlicher sind die
zu erwartenden Resultate. Aufgrund der
hohen Transplantatzahl, der äußerst
kleinen Haarwurzeln (FU) und einer speziellen
Technik zur Vorbereitung der Einpflanzkanäle
(Lateral Slit Methode) resultiert die
Möglichkeit die Transplantate noch
enger zu setzen (Dense-packing). Dank
dieser Techniken können jetzt sogar
im Falle von kleinen Geheimratsecken
während einer Behandlung mehr als
2000 Transplantate (>4000 Haare)
eingepflanzt werden. Bei größeren
kahlen Flächen und einer guten
Spendersituation werden regelmäßig
zwischen 3000 bis 5000 Transplantate
(8500 bis 11000 Haare) während
nur einer Behandlung eingepflanzt. Aus
diesem Grund ist oftmals nur eine einzige
Behandlung erforderlich (One-Session-Philosophy
).
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"Mega-dense-packing
mit 90 FU/ pro cm²
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5300 Transplantaten
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Reonstruktive
Haarchirurgie
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Ein Großteil der Haartransplantationen,
die von uns durchgeführt werden,
sind rekonstruktive Haartransplantationen.Dank
der FUE- und der FUS-Methode sowie des
Einsatzes verschiedener Lasersysteme
verfügen wir über die Möglichkeit
u.a. Punchgrafts, fehlerhafte Haarlinien,
Minigrafts und Narben von Reduktionen,
Strips oder Kunsthaare zu korrigieren.In
der Regel können die bestehenden
Transplantate oder Narben mit den Transplantaten
einer rekonstruktiven Haartransplantation
getarnt werden. Falls erforderlich,
werden die bestehenden Transplantate
sogar entfernt, in follikulären
Einheiten umverteilt und anschließend
in einem natürlichen Muster transplantiert.
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Punchgrafts
Die Punchgraft-Methode ist eine der
meist vorkommenden veralteten Techniken.
Punchgrafts sind dicke Transplantate,
die in Grüppchen von durchschnittlich
8 bis 10 Haaren umverteilt wurden. Dadurch
ist die Dichte der Transplantate zu
hoch und die Dichte ringsum viel zu
niedrig. Diese werden oft in einem regelmäßigen
Reihenmuster angeordnet, weshalb das
Endergebnis sehr unnatürlich und
unästhetisch aussieht. Wegen dieser
Technik ist das Spendematerial des Patienten
meistens sehr beschädigt und weist
viel Narbengewebe auf. Je mehr Punchgrafts,
desto größer die Beschädigung
des Spendebereichs. Deshalb stehen in
der Regel viel weniger gesunde Haare
zur Verfügung um eine schöne
und vollständige Rekonstruktion
zu realisieren. Trotz alledem sind auch
hier sehr gute Ergebnisse möglich.
Diode und ND: Yag Laser
Die Entfernung so genannter Punchgrafts
kann Heutzutage mittels eines Dioden
Lasers erfolgen. Dadurch ist es nicht
mehr nötig die Punchgrafts operativ
zu entfernen.
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Unnatürliche Haarlinien
Die
Kreation einer schönen natürlichen
Haarlinie ist eine der wichtigsten Elemente
eines erfolgreichen Ergebnisses und
zugleich eine wahre Herausforderung
für den Haarchirurgen. Nichtsdestotrotz
wird die Haarlinie oft zu niedrig, zu
rund oder zu gerade angebracht, so dass
eine unnatürliche Wirkung entsteht.Bei
einer zu niedrigen Haarlinie können
die Transplantate chirurgisch oder mit
Hilfe von Lasersystemen entfernt werden.
Eine zu gerade Haarlinie kann mittels
einer rekonstruktiven Haartransplantation
wieder hergestellt werden. Dabei ordnet
man die follikulären Einheiten
in einem unregelmäßigen Zickzack-Muster
an. So wird die Haarlinie weicher und
damit die Ausstrahlung wieder natürlich.
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Minigrafts
Im Verlauf der Jahre haben sich die
Techniken für Haartransplantationen
extrem entwickelt. In den 60-er und
70-er Jahren wurden kleine Hauttransplantationen
mit einem Durchmesser von 2,5mm bis
4mm durchgeführt, die so genannten
Punchgrafts. In den 80-er Jahren löste
die Mini-Mikrografting-Technik eine
wahre Revolution aus. Die Transplantate
wurden um die Hälfte bis ein Drittel
kleiner als die Punchgrafts und setzten
sich in der Regel aus 3 bis 5 Haaren
zusammen. Dies war ästhetisch betrachtet
schon eine erhebliche Verbesserung,
aber mit der Entstehung der mikrochirurgischen
Haartransplantation ist auch diese Technik
mittlerweile überholt. Die Minigrafts
können dank der Anwendung einer
FUE- oder FUS-Methode vollständig
verdeckt werden.
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Nido- oder Kunsthaare
In
der Vergangenheit wurden regelmäßig
Haarbehandlungen durchgeführt wobei
künstliche Haare implantiert wurden.
Diese Kunsthaare werden vom Körper
nicht angenommen und folglich abgestoßen,
was oftmals eine starke Narbenbildung
zur Folge hat. Diese Narben können
mit der FUE- oder FUS-Methode getarnt
werden.
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| Ergebnis
nach der Rekonstruktion |
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Narben
von Reduktionen und Strips
Bei der Strip- oder Lappentechnik wird
ein Hautlappen mit dem Haar frei präpariert
und an eine kahle Stelle am Kopf verpflanzt.
Bei dieser Methode entsteht einen "Defekt"
in den Bereichen, denen die behaarte
Spenderhaut entnommen wurde, der sich
optisch nur sehr schwer beheben lässt.
Es besteht ebenfalls ein Risiko, dass
der Hautlappen abgestoßen wird,
wobei transplantierte Spenderhaut verloren
geht. Außerdem verändert
sich durch die Rotation die Richtung
der Haarfollikel, so dass die Haare
meistens in eine nicht gewünschte
Richtung wachsen werden. Die unästhetischen
Narben von Strips können meistens
mit einer Narbenkorrektur und eventuell
in Verbindung mit einer mikrochirurgischen
Haartransplantation korrigiert werden.Bei
einer Reduktionsmethode oder "Alopecia
Reduction" wird ein Ballon unter
der Kopfhaut mit dem um zu verteilenden
Haar platziert. Dieser wird meistens
nach drei Monaten entfernt. Der Ballon
wird allmählich aufgepumpt, wodurch
eine Kopfhautdehnung entsteht. Die behaarte
Spenderhaut wird anschließend
chirurgisch an kahle Bereiche des Kopfes
verpflanzt. Wenn die Haut ausreichend
flexibel ist, kann eine Reduktion auch
ohne vorhergehende Gewebedehnung durchgeführt
werden. Die Reduktionsmethode hinterlässt
leider oft unästhetische Narben,
die mit einer Rekonstruktion entfernt
oder korrigiert werden können.
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Da
die Vorgehensweise dieser veralteten
Methoden oft sehr komplex ist, können
wir dazu lediglich eine theoretische
Meinung äußern. Ein persönliches
Beratungsgespräch kann hier eher
klären, welche Möglichkeiten
es für eine rekonstruktive Haartransplantation
gibt.
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Das
Beratungsgespräch
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Während des Beratungsgesprächs
wird der Haarchirurg die vollständige
Behandlung erläutern und sich Ihre
persönlichen Wünsche anhören.
Er wird Sie auf eine ehrliche Weise
beraten und - bedingt durch Ihren Haartyp
und Ihre Spendesituation - folgendes
mit Ihnen besprechen:
- die Anzahl von Grafts
- die neue Haarlinie, der Haaransatz
- die Richtung des Haarwuchses und die
zu behandelnden Zonen
- die Kosten der Behandlungg
Unser größtes Anliegen ist
es, Sie während des Beratungsgespräches
mit dem Haarchirurgen ausführlich
über alle Möglichkeiten zu
informieren, die Ihre Haarsituation
verbessern können. Wir werden Sie
nur dann behandeln, wenn wir allen Ihren
persönlichen Wünschen entsprechen
können.
Voraussetzungen
sind dabei, dass:
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| 1.
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Ihrem Haarausfall keine medizinischen,
körperlichen oder psychischen
Ursachen zugrunde liegen |
| 2. |
Ihr
Haarwuchs ausreichend gesunde
Haarwurzeln enthält, um ein
gutes ästhetisches Ergebnis
gewährleisten zu können |
| 3. |
die
Technik und die Behandlung ausführlich
erklärt wurden |
| 4.
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Sie
über die vorübergehenden
Unannehmlichkeiten nach der Behandlung
informiert sind |
| 5. |
die
Erwartungshaltung bezüglich
des Ergebnisses besprochen wurde |
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Vor
der Behandlung
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Vor
der Durchführung einer Haartransplantation
sind einige Einschränkungen vom
Patienten zu berücksichtigen. Nachfolgend
eine Übersicht der Anweisungen:
| 1.
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Drei
Tage vor der Behandlung sollten
Sie keinen Alkohol mehr konsumieren
und nicht rauchen. Eine ausreichende
Nachtruhe ist außerdem höchst
empfehlenswert. |
| 2. |
Acetylsalicylsäurehaltige
Medikamente wie Aspirin und Schmerzmittel
dürfen 7 bis 10 Tage vor
der Behandlung nicht mehr eingenommen
werden. Das Gleiche gilt für
Aufputsch- und Betäubungsmittel. |
| 3. |
Bereits
verschriebene Medikamente sind
in die Klinik mitzubringen und
dem behandelnden Arzt vorzulegen. |
| 4.
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Sollten
Sie Medikamente gegen Blutgerinnungserkrankungen,
zum Beispiel kumarinhaltige Mittel
wie Marcumar nehmen, bitten wir
Sie unseren Arzt zu kontaktieren. |
| 5. |
Am
Tag der Behandlung sollten Sie
nur ein leichtes Frühstück
zu sich zu nehmen, denn in unserer
Klinik ist ebenfalls ein Frühstück
vorgesehen. |
| 6. |
Wir
empfehlen Ihnen am Tag der Behandlung
bequeme Kleidung zu tragen, die
auf keinen Fall über den
Kopf gezogen werden muss, sowie
bequeme Schuhe. |
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Die
Behandlung
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Die Behandlung findet unter lokaler
Betäubung statt und ist praktisch
völlig schmerzfrei. Die Behandlung
beginnt mit einer medizinischen Waschung.Nach
der Betäubung des Hinterkopfes
hat der Haarchirurg die Möglichkeit
zwei unterschiedliche Techniken anzuwenden:
die FUE- oder die FUS-Methode. Nach
der Entfernung der follikulären
Einheiten oder des Hautstreifens gibt
es eine kurze Ruhepause. In der Zwischenzeit
werden die Transplantate vorbereitet.
Nach der Pause darf der Patient zurück
in den OP. Nachdem die Kopfhaut betäubt
wurde, wird der Arzt mit Hilfe von Mikronadeln,
winzige Löcher von 0,3, 0,5 und
0,7mm Größe in das vorbereitete
Empfangsgebiet setzen.
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| Vorbereitung
der Mikroinzisionen in Empfangsbereich
durch Dr. Feriduni |
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Dorthin werden später die Grafts
transplantiert.Die äußerste
Präzision mit der die Öffnungen
gemacht werden, kombiniert mit dem notwendigen
ästhetische Empfinden und die Gewissenhaftigkeit
mit der die Grafts eingesetzt werden,
gewährleisten ein vollkommen natürliches
Ergebnis, das oftmals mit dem bloßen
Auge nicht mehr von natürlich wachsendem
Haar zu unterschieden ist. Die komplette
Behandlung dauert in der Regel 3 bis
6 Stunden und wird mit einer medizinischen
Waschung beendet. Schließlich
werden die Anweisungen für die
erste Nacht mit einer/einem der Krankenpfleger(innen)
durchgesprochen. Am nächsten Morgen
findet noch eine letzte Kontrolle statt.
Nach der abschließendes Haarwäsche
darf der Patient nach Hause.
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Nach
der Behandlung
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Um
die Transplantate nach der Behandlung
nicht zu gefährden schlafen Sie
am Besten während der ersten Nacht
nach der Behandlung auf dem Rücken
mit leicht erhöhten Oberkörper.
Es ist zu empfehlen, während der
ersten Nächte in dieser Position
zu schlafen.Um Komplikationen zu vermeiden,
sollten Sie diese Anweisungen strikt
befolgen:
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keine körperliche Belastung
und sportlichen Aktivitäten
(während 2 Wochen) |
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die
hygienische Vorschriften sind
zu beachten (während 2 Wochen) |
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das
Tragen eines Helms, einer Mütze
oder eines Haarteils ist nicht
zu empfehlen (während 2 Wochen) |
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Sauna
und Solarium sind 4 Wochen lang
nicht erlaubt |
Im Prinzip folgen am nächsten Tag
und zwei Wochen nach der Behandlung
noch Kontrolluntersuchungen. Am Tag
nach der Behandlung wird sich höchstwahrscheinlich
eine deutliche Schwellung im Stirnbereich
entwickeln, die nach spätestens
eine Woche wieder abgeklungen ist. Im
transplantierten Bereich bildet sich
nach der Behandlung feiner Schorf, der
nach 7-10 Tagen großenteils von
selbst verschwindet. Die Stiche im Spendebereich,
sowie eventuelle Schorfreste im transplantierten
Bereich, werden vom ärztlichen
Team nach 14 Tagen entfernt.
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Der
Wachstumsprozess
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Der erste Monat
Die ersten Tage nach der Behandlung
werden sich dünne Schorfkrusten
in Höhe der kleinen Einschnitte
bilden. Parallel zur Entwicklung des
Heilungsprozesses wird sich dieser Schorf
schließlich lösen. Die meisten
der transplantierten Härchen werden
sich während der zweiten und dritten
Woche nach der Behandlung gemeinsam
mit dem Schorf ablösen und ausfallen.
Dies ist ein natürlicher Prozess.
Die Haarwurzeln sind nach dem Eingriff
durch eine verminderte Sauerstoffzufuhr
und Nährstoffzufuhr geschwächt
und stoßen die Haare, die sich
noch in den transplantierten Wurzeln
befinden, nach einigen Wochen ab. Da
die Haarwurzeln lediglich geschwächt
und nicht geschädigt sind, bilden
sie wieder neue kräftige Haare,
die nach etwa 3 bis 6 Monaten sichtbar
werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass
in manchen Fällen, bei Verdichtungsbehandlungen,
auch angrenzende Haare ausfallen können,
die ebenfalls nach dieser Periode wieder
sichtbar werden.
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| 2
Tage nach der Behandlung |
2 Wochen nach der Behandlung |
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Vom dritten bis zum fünften Monat
Ab dem dritten Monat nach der Behandlung
wird der Patient spüren, dass sich
neue feine Härchen bilden. Ab dem
vierten oder fünften Monat nach
der Behandlung werden schon etliche
neue Härchen zu sehen sein. Sie
sind zunächst noch dünn und
flachsartig, werden aber während
des fortschreitenden Wachstumsprozesses
immer dicker und kräftiger.

6
Monate nach der Behandlung
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Nach einem Jahr
Das vollständige Endergebnis der
Behandlung kann - vom medizinischen
Standpunkt aus gesehen - erst nach 12
Monaten beurteilt werden. Das transplantierte
Haar wird genau wie das natürliche
Haar wachsen und verlangt keine spezielle
Pflege. Der Patient kommt in der Regel
nach 2 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten
und 1 Jahr nach der Behandlung zur Verlaufskontrolle.
Es werden dann Fotos erstellt, die der
Patientenakte beigefügt werden.
Bei der Schlusskontrolle (nach 1 Jahr)
bekommt der Patient ein Exemplar dieser
Fotos, zusammen mit einem Foto, das
vor der Behandlung genommen wurde. So
kann der Patient erkennen in welchem
Umfang sein Haarschopf sich verändert
hat.
1 Jahr nach der Behandlung |
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