PRAXIS DR. FERIDUNI
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>> DIe verschiedene Behandlungsmethoden
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>> Die Behandlung
>> Nach der Behandlung
>> Der Wachstumsprozess


DIe verschiedene Behandlungsmethoden



Das Prinzip der Haartransplantation oder Haarverpflanzung basiert auf der Tatsache, dass Haare aus dem Hinterkopf- und Seitenbereich auf andere haarlose Bereiche umverteilt werden. Diese Haare bzw. Haarwurzelgruppen haben eine andere genetische Disposition und bleiben in der Regel lebenslang erhalten.

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Follicular Unit Transplantation (FUT):

Die Verpflanzung von Haarwurzelgruppen, sogenannten follikulären Einheiten (FU), als kleinste natürliche Einheit ist heutzutage die Methode der Wahl und allen anderen Techniken bei weitem überlegen.
Bei einer "Follicular Unit Transplantation" werden nur einzelne Haarwurzeln benutzt. Diese Haarwurzeln wachsen nicht gleichmäßig verteilt, sondern in kleinen Grüppchen, den so genannten "follikulären Einheiten", die jeweils eine, zwei oder drei Haarwurzeln enthalten. Diese kleinen Haarbälge enthalten die genetische Information für ein lebenslanges Wachstum, auch nach der Umverteilung.

Die Haarwurzelgruppen in Großaufnahme Follikulären Einheiten mit 1,2 und 3 Haaren

In der ersten Phase der Behandlung (Follicular Unit Transplantation) werden diese am Hinterkopf entnommen.
Hierfür gibt es zwei verschiedene Techniken:

Hautstreifenentnahme oder FUS-Technik:

Die Follikulären Einheiten werden durch die Entnahme eines schmalen Streifen am Hinterkopf gewonnen. Mittels einer speziellen Schneidetechnik (Trichoclosing) und einer speziellen Nahttechnik verbleibt in der Regel eine feine strichförmige Narbe die vom Haupthaar überdeckt wird. In der ersten Phase der FUS-Methode wird - vollkommen schmerzlos - ein schmaler Streifen der Haut entfernt, in dem sich äußerst dicht wachsende Haarwurzeln befinden. Diese Haarwurzeln wachsen nicht gleichmäßig verteilt, sondern in kleinen Grüppchen, den so genannten "follikulären Einheiten", die jeweils eine, zwei oder drei Haarwurzeln enthalten. Um die richtige Menge Haarfollikel für ein optimales Ergebnis im Aufnahmebereich zu erhalten, wird die Größe des zu entfernenden Hautstreifens vor der Behandlung vom Haarchirurgen festgelegt. Der Hautstreifen mit Haarfollikeln wird mittels der "Einzelstreifentechnik" (Single Strip Harvesting) entfernt. Der Haarchirurg entfernt mit Hilfe eines Skalpells einen Hautstreifen am Hinterkopf. Um die Transplantate während der Vorbereitung so wenig wie möglich zu beschädigen, wird der Hautstreifen im Ganzen entfernt. Ein wichtiger Vorteil dieser Technik ist die Möglichkeit, so auch kleine Zonen mit einer maximalen Dichte transplantieren zu können. Die Wunde wird mit einem sehr feinen Heftfaden wieder zugenäht, so dass lediglich eine schmale linienförmige Narbe zurückbleibt, die von den übrigen Haaren des Spendebereichs vollständig bedeckt wird.In einer zweiten Phase wird in unserer Praxisklinik der entnommene Hautstreifen stereomikroskopisch in 1500 - 5000 kleine "Grafts" präpariert, die jeweils eine "follikuläre Einheit" enthalten ("Follicular Unit Grafts"). Unter günstigen Bedingungen kann das mehr als 8500 Haare in einer einzigen Behandlung ergeben. Die dritte Phase beinhaltet das Einsetzen der "Grafts" oder Transplantate, was ebenfalls unter einer lokalen Betäubung geschieht. Dabei wird die kahle(nde) Kopfhaut mittels mikrochirurgischer Instrumente mit winzigen "Empfangskanälchen" oder Löchlein versehen, in denen anschließend die "Grafts" mit äußerster Präzision platziert werden. Natürlichkeit und Haardichte sollten dabei optimal mit den Proportionen von Gesicht und Haaransatz harmonieren.



Entnahmebereich nach der Hautnaht Das Haupthaar überdeckt den Entnahmebereich
Entnahmebereich nach 1 Woche Entnahmebereich nach 2 Wochen
Entnahmebereich nach 6 Monaten
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Haarfollikelextraktion oder FUE-Technik:

Die FUE-Methode oder die " Follicular Unit Extraction " (auch FOX- oder FIT-Methode genannt) ist die neueste Entnahme Methode, die zum ersten Mal im Jahr 2003 während des Kongresses der Internationale Gesellschaft der Haarchirurgen in New York vorgestellt wurde. Hierbei werden die zu verpflanzenden Transplantate (FU´s) durch eine spezielle mikrochirurgische Hohlnadel (Durchmesser 0,7 bis 1,0mm) einzeln entnommen. Diese sehr präzise und gleichzeitig hochgradig zeitintensive Technik erlaubt eine narbenfreie Entnahme der Haarwurzelgruppen. Eine stereomikroskopische Kontrolle erfolgt hier ebenso. Der große Vorteil der FUE-Methode besteht darin, dass Spendematerial ohne Hauschnitte oder Klammern gewonnen wird. Dadurch wird die umliegende Haut nicht beschädigt. Der einzige Nachteil dieser Technik beruht auf der Tatsache, dass man pro Behandlungstag nur eine eingeschränkte Anzahl follikulärer Einheiten entnehmen kann, da es sich um eine sehr arbeitsaufwendige Prozedur handelt. Nichtsdestotrotz sind wir in der Lage pro Behandlung durchschnittlich 600 bis 2000 Haarfollikel zu transplantieren. Das bedeutet, dass in manchen Fällen mehrere Behandlungen erforderlich sind, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

vor der Behandlung nach der Behandlung 1 Tag nach der Behandlung in Großaufnahme

Die Transplantate werden mikroskopisch vorbereitet
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"Dense-packing" und "mega-session":

Unter Haardichte verstehen wir die Anzahl follikulärer Einheiten pro cm² auf der Kopfhaut. Es ist für den Patienten sehr wichtig zu wissen, was "normale" Haardichte heißt und welcher Prozentsatz erforderlich ist um ein ästhetisch ansprechendes Endergebnis zu erhalten. Unter Haardichte verstehen wir die Anzahl follikulärer Einheiten pro cm² auf der Kopfhaut. Die durchschnittliche natürliche Haardichte eines gesunden Haarwuchses variiert zwischen 90 und 110 follikulären Einheiten pro cm². Bei Menschen, die mit Alopecia androgenetica konfrontiert werden, sinkt die durchschnittliche Haardichte pro cm² oft drastisch. Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt sich die logische Konsequenz, dass der Erfolg und die Qualität einer Haartransplantation zum großen Teil von der Anzahl der transplantierten Haare bestimmt. Je mehr Transplantate zur Verfügung stehen umso natürlicher sind die zu erwartenden Resultate. Aufgrund der hohen Transplantatzahl, der äußerst kleinen Haarwurzeln (FU) und einer speziellen Technik zur Vorbereitung der Einpflanzkanäle (Lateral Slit Methode) resultiert die Möglichkeit die Transplantate noch enger zu setzen (Dense-packing). Dank dieser Techniken können jetzt sogar im Falle von kleinen Geheimratsecken während einer Behandlung mehr als 2000 Transplantate (>4000 Haare) eingepflanzt werden. Bei größeren kahlen Flächen und einer guten Spendersituation werden regelmäßig zwischen 3000 bis 5000 Transplantate (8500 bis 11000 Haare) während nur einer Behandlung eingepflanzt. Aus diesem Grund ist oftmals nur eine einzige Behandlung erforderlich (One-Session-Philosophy ).

"Mega-dense-packing“ mit 90 FU/ pro cm²

5300 Transplantaten
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Reonstruktive Haarchirurgie



Ein Großteil der Haartransplantationen, die von uns durchgeführt werden, sind rekonstruktive Haartransplantationen.Dank der FUE- und der FUS-Methode sowie des Einsatzes verschiedener Lasersysteme verfügen wir über die Möglichkeit u.a. Punchgrafts, fehlerhafte Haarlinien, Minigrafts und Narben von Reduktionen, Strips oder Kunsthaare zu korrigieren.In der Regel können die bestehenden Transplantate oder Narben mit den Transplantaten einer rekonstruktiven Haartransplantation getarnt werden. Falls erforderlich, werden die bestehenden Transplantate sogar entfernt, in follikulären Einheiten umverteilt und anschließend in einem natürlichen Muster transplantiert.
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Punchgrafts

Die Punchgraft-Methode ist eine der meist vorkommenden veralteten Techniken. Punchgrafts sind dicke Transplantate, die in Grüppchen von durchschnittlich 8 bis 10 Haaren umverteilt wurden. Dadurch ist die Dichte der Transplantate zu hoch und die Dichte ringsum viel zu niedrig. Diese werden oft in einem regelmäßigen Reihenmuster angeordnet, weshalb das Endergebnis sehr unnatürlich und unästhetisch aussieht. Wegen dieser Technik ist das Spendematerial des Patienten meistens sehr beschädigt und weist viel Narbengewebe auf. Je mehr Punchgrafts, desto größer die Beschädigung des Spendebereichs. Deshalb stehen in der Regel viel weniger gesunde Haare zur Verfügung um eine schöne und vollständige Rekonstruktion zu realisieren. Trotz alledem sind auch hier sehr gute Ergebnisse möglich.



Diode und ND: Yag Laser
Die Entfernung so genannter Punchgrafts kann Heutzutage mittels eines Dioden Lasers erfolgen. Dadurch ist es nicht mehr nötig die Punchgrafts operativ zu entfernen.


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Unnatürliche Haarlinien

Die Kreation einer schönen natürlichen Haarlinie ist eine der wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Ergebnisses und zugleich eine wahre Herausforderung für den Haarchirurgen. Nichtsdestotrotz wird die Haarlinie oft zu niedrig, zu rund oder zu gerade angebracht, so dass eine unnatürliche Wirkung entsteht.Bei einer zu niedrigen Haarlinie können die Transplantate chirurgisch oder mit Hilfe von Lasersystemen entfernt werden. Eine zu gerade Haarlinie kann mittels einer rekonstruktiven Haartransplantation wieder hergestellt werden. Dabei ordnet man die follikulären Einheiten in einem unregelmäßigen Zickzack-Muster an. So wird die Haarlinie weicher und damit die Ausstrahlung wieder natürlich.

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Minigrafts

Im Verlauf der Jahre haben sich die Techniken für Haartransplantationen extrem entwickelt. In den 60-er und 70-er Jahren wurden kleine Hauttransplantationen mit einem Durchmesser von 2,5mm bis 4mm durchgeführt, die so genannten Punchgrafts. In den 80-er Jahren löste die Mini-Mikrografting-Technik eine wahre Revolution aus. Die Transplantate wurden um die Hälfte bis ein Drittel kleiner als die Punchgrafts und setzten sich in der Regel aus 3 bis 5 Haaren zusammen. Dies war ästhetisch betrachtet schon eine erhebliche Verbesserung, aber mit der Entstehung der mikrochirurgischen Haartransplantation ist auch diese Technik mittlerweile überholt. Die Minigrafts können dank der Anwendung einer FUE- oder FUS-Methode vollständig verdeckt werden.


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Nido- oder Kunsthaare

In der Vergangenheit wurden regelmäßig Haarbehandlungen durchgeführt wobei künstliche Haare implantiert wurden. Diese Kunsthaare werden vom Körper nicht angenommen und folglich abgestoßen, was oftmals eine starke Narbenbildung zur Folge hat. Diese Narben können mit der FUE- oder FUS-Methode getarnt werden.


Ergebnis nach der Rekonstruktion
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Narben von Reduktionen und Strips

Bei der Strip- oder Lappentechnik wird ein Hautlappen mit dem Haar frei präpariert und an eine kahle Stelle am Kopf verpflanzt. Bei dieser Methode entsteht einen "Defekt" in den Bereichen, denen die behaarte Spenderhaut entnommen wurde, der sich optisch nur sehr schwer beheben lässt. Es besteht ebenfalls ein Risiko, dass der Hautlappen abgestoßen wird, wobei transplantierte Spenderhaut verloren geht. Außerdem verändert sich durch die Rotation die Richtung der Haarfollikel, so dass die Haare meistens in eine nicht gewünschte Richtung wachsen werden. Die unästhetischen Narben von Strips können meistens mit einer Narbenkorrektur und eventuell in Verbindung mit einer mikrochirurgischen Haartransplantation korrigiert werden.Bei einer Reduktionsmethode oder "Alopecia Reduction" wird ein Ballon unter der Kopfhaut mit dem um zu verteilenden Haar platziert. Dieser wird meistens nach drei Monaten entfernt. Der Ballon wird allmählich aufgepumpt, wodurch eine Kopfhautdehnung entsteht. Die behaarte Spenderhaut wird anschließend chirurgisch an kahle Bereiche des Kopfes verpflanzt. Wenn die Haut ausreichend flexibel ist, kann eine Reduktion auch ohne vorhergehende Gewebedehnung durchgeführt werden. Die Reduktionsmethode hinterlässt leider oft unästhetische Narben, die mit einer Rekonstruktion entfernt oder korrigiert werden können.



Da die Vorgehensweise dieser veralteten Methoden oft sehr komplex ist, können wir dazu lediglich eine theoretische Meinung äußern. Ein persönliches Beratungsgespräch kann hier eher klären, welche Möglichkeiten es für eine rekonstruktive Haartransplantation gibt.
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Das Beratungsgespräch



Während des Beratungsgesprächs wird der Haarchirurg die vollständige Behandlung erläutern und sich Ihre persönlichen Wünsche anhören. Er wird Sie auf eine ehrliche Weise beraten und - bedingt durch Ihren Haartyp und Ihre Spendesituation - folgendes mit Ihnen besprechen:

- die Anzahl von Grafts
- die neue Haarlinie, der Haaransatz
- die Richtung des Haarwuchses und die zu behandelnden Zonen
- die Kosten der Behandlungg

Unser größtes Anliegen ist es, Sie während des Beratungsgespräches mit dem Haarchirurgen ausführlich über alle Möglichkeiten zu informieren, die Ihre Haarsituation verbessern können. Wir werden Sie nur dann behandeln, wenn wir allen Ihren persönlichen Wünschen entsprechen können.

Voraussetzungen sind dabei, dass:

1. Ihrem Haarausfall keine medizinischen, körperlichen oder psychischen Ursachen zugrunde liegen
2. Ihr Haarwuchs ausreichend gesunde Haarwurzeln enthält, um ein gutes ästhetisches Ergebnis gewährleisten zu können
3. die Technik und die Behandlung ausführlich erklärt wurden
4. Sie über die vorübergehenden Unannehmlichkeiten nach der Behandlung informiert sind
5. die Erwartungshaltung bezüglich des Ergebnisses besprochen wurde
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Vor der Behandlung


Vor der Durchführung einer Haartransplantation sind einige Einschränkungen vom Patienten zu berücksichtigen. Nachfolgend eine Übersicht der Anweisungen:

1. Drei Tage vor der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol mehr konsumieren und nicht rauchen. Eine ausreichende Nachtruhe ist außerdem höchst empfehlenswert.
2. Acetylsalicylsäurehaltige Medikamente wie Aspirin und Schmerzmittel dürfen 7 bis 10 Tage vor der Behandlung nicht mehr eingenommen werden. Das Gleiche gilt für Aufputsch- und Betäubungsmittel.
3. Bereits verschriebene Medikamente sind in die Klinik mitzubringen und dem behandelnden Arzt vorzulegen.
4. Sollten Sie Medikamente gegen Blutgerinnungserkrankungen, zum Beispiel kumarinhaltige Mittel wie Marcumar nehmen, bitten wir Sie unseren Arzt zu kontaktieren.
5. Am Tag der Behandlung sollten Sie nur ein leichtes Frühstück zu sich zu nehmen, denn in unserer Klinik ist ebenfalls ein Frühstück vorgesehen.
6. Wir empfehlen Ihnen am Tag der Behandlung bequeme Kleidung zu tragen, die auf keinen Fall über den Kopf gezogen werden muss, sowie bequeme Schuhe.
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Die Behandlung



Die Behandlung findet unter lokaler Betäubung statt und ist praktisch völlig schmerzfrei. Die Behandlung beginnt mit einer medizinischen Waschung.Nach der Betäubung des Hinterkopfes hat der Haarchirurg die Möglichkeit zwei unterschiedliche Techniken anzuwenden: die FUE- oder die FUS-Methode. Nach der Entfernung der follikulären Einheiten oder des Hautstreifens gibt es eine kurze Ruhepause. In der Zwischenzeit werden die Transplantate vorbereitet. Nach der Pause darf der Patient zurück in den OP. Nachdem die Kopfhaut betäubt wurde, wird der Arzt mit Hilfe von Mikronadeln, winzige Löcher von 0,3, 0,5 und 0,7mm Größe in das vorbereitete Empfangsgebiet setzen.

Vorbereitung der Mikroinzisionen in Empfangsbereich durch Dr. Feriduni

Dorthin werden später die Grafts transplantiert.Die äußerste Präzision mit der die Öffnungen gemacht werden, kombiniert mit dem notwendigen ästhetische Empfinden und die Gewissenhaftigkeit mit der die Grafts eingesetzt werden, gewährleisten ein vollkommen natürliches Ergebnis, das oftmals mit dem bloßen Auge nicht mehr von natürlich wachsendem Haar zu unterschieden ist. Die komplette Behandlung dauert in der Regel 3 bis 6 Stunden und wird mit einer medizinischen Waschung beendet. Schließlich werden die Anweisungen für die erste Nacht mit einer/einem der Krankenpfleger(innen) durchgesprochen. Am nächsten Morgen findet noch eine letzte Kontrolle statt. Nach der abschließendes Haarwäsche darf der Patient nach Hause.

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Nach der Behandlung



Um die Transplantate nach der Behandlung nicht zu gefährden schlafen Sie am Besten während der ersten Nacht nach der Behandlung auf dem Rücken mit leicht erhöhten Oberkörper. Es ist zu empfehlen, während der ersten Nächte in dieser Position zu schlafen.Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie diese Anweisungen strikt befolgen:

keine körperliche Belastung und sportlichen Aktivitäten (während 2 Wochen)
die hygienische Vorschriften sind zu beachten (während 2 Wochen)
das Tragen eines Helms, einer Mütze oder eines Haarteils ist nicht zu empfehlen (während 2 Wochen)
Sauna und Solarium sind 4 Wochen lang nicht erlaubt

Im Prinzip folgen am nächsten Tag und zwei Wochen nach der Behandlung noch Kontrolluntersuchungen. Am Tag nach der Behandlung wird sich höchstwahrscheinlich eine deutliche Schwellung im Stirnbereich entwickeln, die nach spätestens eine Woche wieder abgeklungen ist. Im transplantierten Bereich bildet sich nach der Behandlung feiner Schorf, der nach 7-10 Tagen großenteils von selbst verschwindet. Die Stiche im Spendebereich, sowie eventuelle Schorfreste im transplantierten Bereich, werden vom ärztlichen Team nach 14 Tagen entfernt.

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Der Wachstumsprozess



Der erste Monat

Die ersten Tage nach der Behandlung werden sich dünne Schorfkrusten in Höhe der kleinen Einschnitte bilden. Parallel zur Entwicklung des Heilungsprozesses wird sich dieser Schorf schließlich lösen. Die meisten der transplantierten Härchen werden sich während der zweiten und dritten Woche nach der Behandlung gemeinsam mit dem Schorf ablösen und ausfallen. Dies ist ein natürlicher Prozess. Die Haarwurzeln sind nach dem Eingriff durch eine verminderte Sauerstoffzufuhr und Nährstoffzufuhr geschwächt und stoßen die Haare, die sich noch in den transplantierten Wurzeln befinden, nach einigen Wochen ab. Da die Haarwurzeln lediglich geschwächt und nicht geschädigt sind, bilden sie wieder neue kräftige Haare, die nach etwa 3 bis 6 Monaten sichtbar werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass in manchen Fällen, bei Verdichtungsbehandlungen, auch angrenzende Haare ausfallen können, die ebenfalls nach dieser Periode wieder sichtbar werden.


2 Tage nach der Behandlung 2 Wochen nach der Behandlung
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Vom dritten bis zum fünften Monat

Ab dem dritten Monat nach der Behandlung wird der Patient spüren, dass sich neue feine Härchen bilden. Ab dem vierten oder fünften Monat nach der Behandlung werden schon etliche neue Härchen zu sehen sein. Sie sind zunächst noch dünn und flachsartig, werden aber während des fortschreitenden Wachstumsprozesses immer dicker und kräftiger.


6 Monate nach der Behandlung
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Nach einem Jahr

Das vollständige Endergebnis der Behandlung kann - vom medizinischen Standpunkt aus gesehen - erst nach 12 Monaten beurteilt werden. Das transplantierte Haar wird genau wie das natürliche Haar wachsen und verlangt keine spezielle Pflege. Der Patient kommt in der Regel nach 2 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten und 1 Jahr nach der Behandlung zur Verlaufskontrolle. Es werden dann Fotos erstellt, die der Patientenakte beigefügt werden. Bei der Schlusskontrolle (nach 1 Jahr) bekommt der Patient ein Exemplar dieser Fotos, zusammen mit einem Foto, das vor der Behandlung genommen wurde. So kann der Patient erkennen in welchem Umfang sein Haarschopf sich verändert hat.


1 Jahr nach der Behandlung
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